In der Natur sein, in Bewegung sein, Zusammensein

Das SPIELHAUS gibt es seit dem Schuljahr 2016/17 an der Grundschule an der Haimhauserstraße. Unser Konzept konnte viele Eltern überzeugen, so dass wir von einer Gruppe mit 15 auf vier Gruppen mit 55 Kindern wuchsen. Leider dürfen wir ab kommendem Schuljahr diese Arbeit für die ersten Klassen nicht fortsetzen, da an unserer Schule der Kooperative Ganztag eingeführt wird. Alle bestehenden Gruppen können aber bis zur vierten Klasse bleiben und als Ausnahme können bis 2024 Geschwisterkinder in die bestehende Mittagsbetreuung aufgenommen werden.

Für alle Erstklässler*innen gibt es nun

das WALDSPIELHAUS! 

Angeregt durch die Waldkindergärten übertragen wir dieses Konzept auf die Grundschule. Die Gruppe wird weiterhin privat durch den Verein geführt, durch Beiträge finanziert, aber nicht mehr von der Stadt München und dem Land Bayern gefördert. 

Wir holen die Kinder nach dem Unterricht von der Klasse (nach der Eingewöhnungszeit von einem Treffpunkt) ab. Sie gehen auf die Toilette, füllen die Wasserflaschen auf und ziehen sich entsprechend an, dann verlassen wir das Schulgebäude, um bei Wind und Wetter draußen zu sein. Auch unsere warme Mittagsmahlzeit essen wir im Freien.

Wir haben es nicht weit in den südlichen oder nördlichen Teil des Englischen Gartens mit seinen Wiesen, Bächen, der Isar und Waldstücken, die nur darauf warten mit Waldspielhäusern und -tipis bebaut zu werden. Die Kinder werden viel Freiraum haben, die Jahreszeiten, das Gedeihen und Verblühen erleben, Tiere beobachten und den achtsamen Umgang mit der Natur erlernen. Nach einem Vormittag in geschlossenen Räumen können sie sich viel bewegen und Körper und Seele stärken. Bei Schnee gehen wir Schlitten fahren, Iglus bauen, und sobald es warm genug ist, können wir im Bach waten. Die Materialien der Natur regen die Kreativität der Kinder an, vielleicht für ein Windspiel, vielleicht für „land art“.

Wenn es trocken ist, können wir auf einer Decke oder Picknicktischen auch Hausaufgaben machen. Das besprechen wir mit den Eltern. Die geplante Abholzeit an einem vereinbarten Treffpunkt ist 15 Uhr (evtl. auch 16 Uhr). Danach wäre dann auch noch Zeit für die Hausaufgaben zu Hause.

Bei sehr starkem Dauerregen nutzen wir eventuell einen angemieteten Raum in der Nähe, gehen ins Museum oder die Eltern holen etwas früher ab. Geplant ist auch, einen Bauwagen anzuschaffen, da wir ja ab 2024/25 gar nicht mehr an der Schule sein dürfen.

Begleiten wird uns die kinderliebe Mischlingshündin Ida, die auch in unserer Ferienbetreuung schon oft mit von der Partie war.